Der Kauf einer Immobilie in Florida ist für deutsche Käufer gut machbar — wenn man die richtigen Schritte kennt. Dieser Leitfaden fasst zusammen, was Sie wissen müssen: vom Visum über ITIN und Finanzierung bis zu den Closing Costs.
Muss ich Amerikaner sein, um in Florida zu kaufen?
Nein. Florida verkauft Immobilien ohne Einschränkungen an ausländische Käufer. Sie benötigen kein Visum, keinen Wohnsitz und keine Green Card, um Eigentümer zu werden.
ITIN — die US-Steuernummer
Für Kauf und Verkauf benötigen Sie eine ITIN (Individual Taxpayer Identification Number). Wir begleiten Sie durch die Antragstellung beim IRS — meist in Verbindung mit dem ersten Mietvertrag oder der Title-Transaction.
Finanzierung
Mehrere US-Banken bieten Foreign National Loans an — typischerweise 50–60% LTV, Zinssatz 1–2 Prozentpunkte über dem Standard. Alternativ ist auch eine Beleihung der deutschen Immobilie als Finanzierungsquelle möglich.
Closing Costs
Rechnen Sie mit 1–3% Nebenkosten (Title Insurance, Title Search, Inspection, Recording Fees). Deutlich niedriger als in Deutschland — und die Käufer-Provision übernimmt in den USA traditionell der Verkäufer.
Eigentumsstruktur: LLC oder direkt?
Die Mehrheit unserer deutschen Käufer hält die Immobilie über eine eigens gegründete US-LLC. Vorteile: Haftungsschutz, vereinfachte Erbschaftsplanung, klare Trennung von Privat- und Investment-Vermögen. Bea Weiss begleitet diese Struktur rechtlich.
Steuern zwischen Deutschland und USA
Das Doppelbesteuerungsabkommen regelt die meisten Fälle eindeutig. Bei Eigennutzung fallen in den USA nur Property Tax (typisch 1–1.5% p.a.) und ggf. HOA-Gebühren an. Bei Vermietung ist die US-Einkommensteuer fällig, wird aber in Deutschland angerechnet.
Die häufigsten Fehler passieren vor dem ersten Besichtigungstermin. Sprechen Sie mit uns, bevor Sie ein Angebot schreiben.